Invalidenrenten

Der Rentenanspruch entsteht frühestens, wenn die versicherte Person während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich zu mindestens 40% arbeitsunfähig gewesen ist und nach Ablauf dieser Frist weiterhin in mindestens gleichem Masse erwerbsunfähig bleibt.

Die Invalidenrente kann frühestens ab dem 18. Altersjahr ausgerichtet werden.

Damit der Anspruch auf die Invalidenrente vollständig gewahrt bleibt, empfehlen wir Ihnen, die Anmeldung innerhalb von 6 Monaten nach Arbeitsaufgabe einzureichen.

Die IV sieht vier Stufen vor, welche durch den Invaliditätsgrad bestimmt werden:

Invaliditätsgrad Rentenanspruch
mindestens 40%   Viertelsrente
mindestens 50%   halbe Rente
mindestens 60%   Dreiviertelsrente
70% bis 100% ganze Rente

Renten, die einem Invaliditätsgrad von weniger als 50% entsprechen, werden nur an Versicherte mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt in der Schweiz ausgerichtet. Diese Renten werden auch Schweizer Staatsangehörigen oder Angehörigen eines EU- beziehungsweise EFTA-Staates mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt in einem EU- beziehungsweise EFTA-Staat gewährt.

Der Invaliditätsgrad bemisst sich nach geltendem Schweizer Recht und ist auf gar keinen Fall vom Entscheid der Sozialversicherung im Herkunfts- oder Wohnsitzland der versicherten Person abhängig.

Letzte Änderung 27.07.2018

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